Waldbau

Strukturen Strukturen

Mit dem Betriebsplan der Ortsbürgergemeinden Erlinsbach und Küttigen der im Oktober 2004 von den Behörden unterzeichnet worden ist, sind die Weichen für eine oekonomische und oekologische  Waldbewirtschaftung gestellt worden.

 

Bewirtschaftungsart Dauerwald

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Dauerwald - was ist das?

 

Der Dauerwald ist das Resultat aus der Anwendung des Plenterprinzipes. Der Plenterwald ist ein Sonderfall des Dauerwaldes. Er wird mit Schatten- und Halbschattenbaumarten Fichte, Tanne und Buche betrieben. Der Plenterwald ist mit Ausnahme auf die untermontenen bis sulbalpinen Wuchszohnen beschränkt. Im Dauerwald bleibt der Waldboden dauernd bestockt.

 

Im Zentrum steht die Nutzung von hiebsreifem Holz, also von Holz mit dem maximalen durchschnittlichen Wertzuwachs und nicht die Verjüngung. Sie ist ein Nebenprodukt der Nutzung und nicht Selbstzweck. Die Verjüngung und die Ausnützung der natürlichen Baumartenvielfalt orientieren sich am Standort; je naturnaher desto zielsicherer.

 

Die Idee des Dauerwaldes ist mehr als 100-jährig und wird auch in den tiefen Lagen im Bereich der kollinen und der submontanen Laubmischwälder angewandt; Die Lichtbaumarten werden dabei nicht ausgeschlossen.